Wie viel Chaos ist genug? – Wann ist es zu spät?

An welchen Stellen merken wir, dass sich etwas zusammenbraut?

Wann beginnen wir, unsere Energien aufzustauen?

Wenn wir bei jeder Kleinigkeit plötzlich grundlos aggressiv werden? – – Oder ist es dann schon zu spät?

Ist es bereits zu spät, wenn wir keine Energie mehr haben um den Tag zu (über-)leben?

Ist es zu spät, wenn wir den anderen Wörter an den Kopf werfen, die wir vor ein paar Monaten noch nicht einmal gewagt haben, über denjenigen zu denken?

Und warum zum Teufel raubt uns das nur noch mehr Energie. Als müssten wir uns selbst dafür verurteilen, so zu sein. Als würde das irgendwas ändern!

Wann ist es zu spät?

Wann hört das auf?

Wie viel Chaos ist genug?

~Ceyes.

10 Kommentare zu „Wie viel Chaos ist genug? – Wann ist es zu spät?

  1. Nachdem Du Dich nicht bemüssigt fühlst, wenigstens ein Like zu setzen, wenn man hier einen Kommentar verfasst, denke ich, dass Du keinen Wert darauf legst, Kommentare zu lesen.
    Also höre ich auf hier zu lesen.
    Alles Gute Dir
    D.B.

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    1. Hi,
      Ich weiß, welchen Kommentar du meinst und EHRLICH ich wusste nicht Recht, was ich darauf antworten sollte. Ich war dankbar für deine Antwort, aber ich bin so verwirrt über mich selbst, dass ich einfach nicht weiß, ob ich diesen Kommentar und den Ratschlag dahinter annehmen kann.
      Das hat nichts mit dir zu tun, sondern mit etwas, was ich mir nicht eingestehen kann.
      Was hätte ich dir Antworten sollen? „Ja danke für deine Antwort es hat mir echt geholfen“ – aber das wäre gelogen gewesen. Ich kann mir nicht selber eingestehen, dass ich mich ausnutzen lasse, und schlecht nein sagen kann, denn das würde bedeuten, dass meine ganze Welt zusammenbricht. Meine Welt, wie ich über mich denke und wie ich über andere denke – verstehst du was ich meine?
      Das ist als würde dir jemand sagen – sag einfach nein, aber du weißt gar nicht, ob du das überhaupt willst?
      Ich hab um Hilfe gebeten und du hast mich erhört, danke dafür – aber deinen Rat anzunehmen – ich wusste einfach nicht wie. Und bin ich ehrlich, weiß ich es immer noch nicht.
      Deswegen tut es mir leid. Wirklich. Von Herzen.
      Entschuldige bitte

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  2. Eine Frage, liebe Ceyes, auf die ich keine Antwort weiß. Ich weiß nur, wie es ist, wenn es sich zusammenbraut, wenn es immer mehr wird. Aber es entlädt sich bei mir nie in Form von Aggressionen. – Es entlädt sich nicht, jedenfalls nie vollständig. In der Tendenz wird es freilich immer mehr.

    Ich habe Angst davor, dass es endet, weil ich weiß, dass es kein gutes Ende sein kann.

    Worum ich mich bemühe, ist irgendwo Halt zu finden und dort nicht nur zu nehmen, sondern zu geben, so viel ich eben noch kann. So behalte ich einen Sinn. Halt finden und einen Sinn behalten. Um mehr geht es für mich nicht mehr. Das ist das Essentielle. – Und das geht nur in Welten, die nicht die Summe aus allem sind, so wie die Welt, in die wir hineingeboren worden sind. Und es wird gehen, so lange ich noch genug Kraft dafür aufzubringen vermag. Wier lange das (noch) sein wird, weiß ich nicht.

    Ich wünsche Dir in diesem Sinne noch lange und viel Kraft, dafür Sinn zu empfinden und Welten zu erschließen, die WIRKLICH Leben sind, kleine Welten in dieser großen, die kein Leben mehr ist.

    Ich wünsche Dir noch lange und viel Kraft und Lebensqualität als Lohn.

    Verstehende und liebe Grüße an Dich!

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    1. Ehrlich glaube ich, steckt hinter all dem große Unzufriedenheit, ganz egal mit was. Ob mit mir selbst oder mit meiner Umwelt oder mit meiner Situation. Und ich glaube, dass jeder Mensch seine eigene Weise hat, damit umzugehen. Ich werde meistens Wütend auf alle um mich herum auch wenn ich innerlich weiß, dass ich das gar nicht so meine. (Aber mein Kopf redet es mir ein). Bei dir wird das vielleicht anders sein. Vielleicht richtest du deine Wut gegen dich selbst (auch in Formen, die dir gar nicht bewusst sind – z.B langes fasten oder du rauchst vielleicht mehr)
      Ich glaube eigentlich, dass jeder Mensch Unzufriedenheit gegen irgendjemanden richtet. Ob nun gegen sich selbst / eine bestimmte Person oder die Allgemeinheit.
      Ob das wohl irgedwann aufhört?
      ~lg Ceyes.

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      1. Mit der Unzufriedenheit hast Du, glaube ich, sehr recht. Auch damit, was ihre vielfältig möglichen Richtungen betrifft.

        Auch Dein anderer Gedanke scheint mir sehr plausibel. Ich weiß allerdings wirklich nicht wohin mein „Ventil“ gerichtet ist, ich weiß nicht einmal, ob ich wirklich eines habe. Ich habe noch nie geraucht, ich trinke nahezu keinen Alkohol, ich bin kein Spieler, Zocker oder sonst irgendwas, ich bin bestrebt, niemandem irgendwie Last zu sein. –

        Ich bin und werde allerdings häufig (sehr) depressiv – manchmal „entlädt“ sich etwas in einem Albtraum – aber ist Depression etwas aktiv gegen sich selbst gerichtetes? – Ich weiß es nicht, aber ich WILL an sich nicht depressiv sein.

        Ich habe wirklich für mich keine Antwort auf diese Fragen, ich versuche, mir nicht (ausschließlich) selbst die Schuld an meinem Empfinden zu geben – ich versuche die „Schuldfrage“ so gut es geht überhaupt zu vermeiden. (In dieser Richtung haben mich meine Therapien gelehrt …) – Aber ich finde dennoch keine Lösung …

        Und da bin ich dann wieder ganz bei Dir und Deiner Frage: „Ob das wohl irgendwann aufhört?“

        Dankeschön für Deine Zeilen, liebe Ceyes, mir tun sie trotz allem gerade sehr gut, ich wünschte nur, dass ich Dir irgendwie Hilfe sein könnte und nicht bloß „Zustimmer“.

        Alles Liebe Dir!

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  3. Liebe Ceyes,

    unter Deinem heutigen Eintrag, dem vom blauen Himmel, ist die Kommentarfunktion nicht frei geschaltet. – Ich breche vielleicht ein Tabu, eine Regel, wenn ich Dir trotzdem etwas zu diesem Eintrag sagen, geben möchte. So sehr gern, dass ich nicht anders kann und eben diesen Weg hier wähle.

    Ich habe gerade eben ein Lied gefunden, ein ganz neues. Es ist mir quasi ganz und gar aus dem Herzen gesungen, und ich möchte es Dir, nachdem Lesen Deines Eintrags von heute, im wortwörtlichsten Sinne seines Textes schenken. Hier ist es:

    Ganz liebe Grüße an Dich!

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      1. Das wusste ich nicht. Ich habe das Lied heute morgen gefunden, und es gefiel mir gleich gut. Und dann habe ich bemerkt, wie genau das Lied zu Deinem Eintrag passen würde und, dass ich keine besseren und angemesseneren Worte für Dich hätte finden können als den Text dieses Liedes.

        Ich freue mich sehr, dass es Dir so gefällt, liebe Ceyes. Das ist schön!

        Ganz liebe Grüße!

        Gefällt 1 Person

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