Wer bin ich – FÜR EUCH?

Vor kurzem hat meine Kollegin mir noch erzählt „Hier gibst du einen kleinen Finger und sie reißen dir die Hand aus“

– Ich dachte, was für ein Schwachsinn. Das ist mir noch nie passiert. Warum auch?

WARUM AUCH?

Weil ich bis jetzt vielleicht nie darüber nachgedacht hatte. Doch irgendwas hat es in mir verändert. Manchmal, habe ich das Gefühl, das Gott uns auf Ungerechtigkeiten in unserem Leben hinweisen will – Mithilfe von Boten – und das sind unsere Mitmenschen. Ich habe schon länger angefangen, genauer hin zu hören, WAS und WIE meine Mitmenschen mir etwas erzählen.

Doch es verändert mich.

Und ist diese Veränderung gut? Ich weiß es nicht – ehrlich nicht.

Ich weiß nur, dass es mir seitdem auffällt. Das ich sehr viel gebe – und noch weniger zurück bekomme. Und was noch schlimmer ist – die SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT mit der alles was ich tue hingenommen wird. Es zerreist mich, zu wissen, dass alle sich denken „die macht das sowieso“ „Ja da fragen wir Ceyes, die wird das schon regeln“

Und wenn ich einfach egoistischer werde? Doch löst das überhaupt irgendwelche Probleme.

Ich hasse diesen Hass in mir. Ich kann nicht mal unterscheiden, ob dieser Hass jetzt berechtigt ist oder nicht – Und warum ist das diese Ohnmacht, die mein Gefühl nach Macht unterdrücken will.

Ehrlich gesagt habe ich Angst.

Fühle ich mich unwohl, weil ich dabei bin eine Grenze zu überschreiten? Oder fühle ich mich unwohl, weil die Anderen diese Grenze schon die ganze Zeit überschreiten?

Sie beißen die Hand, die sie füttert, wenn du nicht mehr gibst

– Kontra K

[Hat damit jemand Erfahrung oder nützliche Tipps, wie man anderen Menschen erklären kann (möglichst ohne sie zu verletzen), dass man sich ausgenutzt fühlt?]

~Ceyes.

2 Kommentare zu „Wer bin ich – FÜR EUCH?

  1. Ich meine, dass das Wort „Nein“ alles nötige aussagt, was es zu sagen gibt.
    Und möchte man nicht so kurz angebunden sein, dann gibt es sicher mehrere freundlich ausgesuchte Sätze, die man sich selbst kreiert, und auswendig lernt. Und somit sofort einen passenden parat hat, wie z.B. „Tut mir leid, hab leider auch keine Zeit“.

    Erfahrungsgemäss fällt es nur Menschen auf, wenn das öfter passiert, für die man wichtig ist. Und diese kommen dann von alleine und fragen, ob da was passiert ist mit uns. Und das wären dann die Situationen, wo man ehrlich sein Herz ausschütten und zugeben kann, dass man sich permanent ausgenutzt fühlt.

    Drück Dich ganz lieb und viele Grüsse aus Wien
    D.B.

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