Essen um die Einsamkeit

Essen macht mich nicht glücklicher.

Essen macht mich nicht aktiver.

Essen macht mich nicht kreativer.


Essen macht mich faul und unproduktiv.

Essen lässt mich ständig über sich nachdenken.

Essen macht mich gierig.

Essen lässt mich leer fühlen, nachdem ich es konsomiert habe, auch wenn es erstmal die Leere in mir füllt.


Essen macht mich traurig.

Essen macht mich noch hungriger.

Essen macht mich schuldig.

Essen macht mich süchtig.


Essen sollte Freude sein.

Essen sollte Zufriedenheit sein.

Essen sollte Dankbarkeit sein.

Essen sollte Gemeinschaft sein.


Essen macht mir klar, dass ich ganz alleine bin.

Essen macht mir klar, dass ich schwach bin.

Essen macht mir klar, dass mich niemand mag, so wie ich momentan bin.

Essen macht mir klar, dass ich abhängig bin von anderen.

~Ceyes.

Ein Kommentar zu „Essen um die Einsamkeit

  1. Es ist wirklich unglaublich, welch seelische Stabilität man bekommt, wenn man das Essen unter Kontrolle hat.
    Und im Gegensatz – wie mies man sich fühlt, wenn das nicht der Fall ist.
    Es gibt ja sehr vieles im Leben, wo Disziplin gefragt ist – doch was das Essen betrifft, so steht hier die Disziplin an absolut oberster Stelle, wenn man das erhebende Gefühl haben möchte, sein Leben im Griff zu haben.
    Leider dauert es ca 60 Tage bis eine alte Gewohnheit abgebaut und eine neue Entscheidung im Gehirn manifestiert wird.
    Was heisst, dass man diese Zeit durchhalten muss, ohne sich einen Ausrutscher leisten zu können ;-(

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