Spirituelles Gespräch I

Hallo zusammen. Ich möchte mit euch meine Aufzeichnungen von gerade eben teilen. Ich habe, basierend auf ein Hörbuch/Buch das ich gerade höre, eine art „Gespräch“ angefangen. Ich diskutiere jetzt seit 2h mit jemanden, den ich weder sehen noch hören kann.

Viele würden mich jetzt für „gestört“ halten, wenn ich dieses Wesen Gott nenne, aber ja, haltet mich für das, ich bin es wohl auch & das ist in Ordnung.

[Das Buch von dem ich rede heißt „Gespräche mit Gott von N. Donald Walsch]


Ich bin verwirrt, weil es mir seit Tagen so schlecht geht. Ich weiß nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Da ich schon Erfahrung mit Spiritualität gemacht habe, versuche ich eine Verbindung aufzubauen zwischen meinen Denken und einer Art „Höherem Selbst“:

Ich fühle mich verloren. Ich hab das Gefühl, ich kenne die Antwort, wie ich mein Leben gestalten will, aber es ist so falsch. Das alles kommt mir so falsch rüber.

– Keine Antwort. (ich beginne zu weinen)

Ich sitze am Fensterbrett und starre in den Regen hinaus. Ich stelle mir meine Zukunft vor, wie ich sie haben will. Aber ich weiß, wo ich JEtZt stehe. Und das ist so unendlich weit weg.

Um ANSATZWEISE dorthin zu gelangen, wo ich hin will, ist ein Sprung nötig [Damit wir uns verstehen: Ich rede nicht von Suizid!] Doch genau vor diesem Sprung habe ich wahnsinnige Angst, weil ich nicht weiß, ob es das richtige ist.

[Ich gehe auf den Balkon und versuch wieder klar zu kommen – währendessen schreibe ich ein Gedicht (letzter Beitrag)]

Wieder saß ich an meinem Schreibtisch. Nachdem ich das Gedicht veröffentlich hatte, fühlte ich mich irgendwie friedlicher…

Fett: Gott

Kursiv: Ich

Ich dachte nach über diesen Schritt, den ich irgendwie im Gefühl hatte, gehen zu müssen. *ich weinte wieder* Ich schrieb auf einen Block – in der Hoffnung darauf eine Antwort zu bekommen: „Ich möchte nicht davor weglaufen, verstehst du?“

Gedankenverloren schrieb ich darunter: „Ja ich verstehe“

Was meinst du damit? – leite meine Gedanken“

…da vernahm ich es.

Eine Stimme und doch keine.

[wer schon mit Spiritualität gearbeitet hat, wird wissen, was ich meine!]

Nimm die Blätter von deinem Tisch. Die an der Seite liegen auch! Das Handy und die Kopfhörer weg, die brauchst du jetzt nicht.

*nimmt alles runter*

Ich kann nicht mit dir sprechen, wenn du nicht zuhören willst.

Ich weiß. Ich denke, in meinem Herzen kenne ich die Antwort, ich weiß was ich machen soll. Aber ich habe Angst davor dir zuzuhören, dich sagen zu hören, was ich tief in mir drin schon weiß.

Du willst die Antwort klar und deutlich von mir hören und doch hast du Angst, danach die Verantwortung darüber übernehmen zu müssen was du gehört hast. Angst, die Wahrheit könnte dir nicht gefallen und du müsstest sie trotzdem akzeptieren. Nicht wahr?

…ja. schon.

Dann werde ich deine Gedanken leiten! Mit jedem Wort das wir reden, wird es dir leichter fallen mich anzuhören.

Ich habe Angst, dass das verrückt ist. Das ich mir das einbilde und danach eine falsche Entscheidung treffe für mein Leben, weil ich dachte, mit Gott gesprochen zu haben.

Aber du redest mit mir! Du hast schon mit Spiritualität gearbeitet, mit übermenschlichen, das andere nicht verstehen. Du hast deinen „sicheren Ort“ an dem du (leider zu selten!) zurück kehrst, wenn du hilfe brauchst. Sogar deine Therapeutin hat dich angeleitet, diesen Ort in deinen Gedanken zu besuchen.

Ich erinnere mich noch daran, wie du gerade am Anfgang total begeistert warst, von diesem Ort. Du aber Angst hattest, jetzt endgültig verrückt zu werden, weil du mit von dir ausgedachten Wesen in einem Ort in deiner Fantasie komuniziertest. Doch haben diese Wesen dir nicht in den unterschiedlichsten Situationen geholfen und dir Ratschläge gegeben, von denen du wusstest, dass sie niemals von dir selbst hätten kommen können?

Und warst du nicht umso überraschter, als du in der Klinik mit deiner Therapeutin & deiner Psychiaterin genau DIESE Reise gemacht hast, als Therapieansatz?

Ich hörte noch, wie du dachtest: „Mein Gott, ich bin ja doch nicht verrückt, was das angeht! Alle anderen sind nur zu feige, um so etwas auszuprobieren“

Ja, da lagst du richtig. Und jetzt? Du kannst mich nicht leugnen, zumindest nicht auf Dauer! Ich bin hier. Und ich bleibe, ganz egal wie lange du brauchst, um diese Wahrheit zu akzeptieren.

Okay Okay ich hab’s ja kapiert. Ich höre dir zu, was du zu sagen hast!

*sagt zu sich selbst: „Ich schaff das. Ich will nicht mehr davon laufen. Ich will die Wahrheit wissen“

2. Teil folgt…~Ceyes.

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