Ein Stück Heimat.

Bin immer noch auf der Suche nach meiner Heimat
verloren, wie im Herbst das letzte Blatt

Sie sind gierig nach meinem Opas Haus – sei es noch so trist
doch wissen nicht, dass es wahrscheinlich meine einzige Heimat ist

Schau mir jede Wohung an
doch keine, in der ich mir zu leben vorstellen kann

Versuch nun hier wegzugehen doch alles hält mich fest
ich könnte mir doch das Leben nehmen, und gebe mir den Rest

Mir ist nicht mehr danach mich selbst zu retten
denn Befrei ich mich, legt die Welt mich erneut in Ketten

Alles hat sein Ende – so hoffen wir
Und letzen Endes doch auch die Gier?

~Ceyes.

(Was haltet Ihr davon?) 🙂

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Ein Kommentar zu „Ein Stück Heimat.

  1. Ich fürchte, die Gier wird bleiben, liebe Ceyes. Das klingt nicht ermutigend, ich weiß. Und ich weiß auch ganz persönlich, wie sich eigene Ohnmacht diesbezüglich anfühlt.

    Aber ich habe den Glauben und die Hoffnung daran noch nicht verloren, dass Gier nicht unermesslich werden muss, und, dass nicht alles Gier ist, auch nicht alle Menschen gierig sind.

    Es gibt Inseln der Heimat für Menschen, die empfinden wie Du. Diese Menschen müssen sich nur FINDEN. Das ist schwer aber nicht unmöglich. Auf der Suche bleiben lohnt sich. Ich habe dabei schon Menschen gefunden, die ich sehr schätze, nicht nur deshalb, weil SIE nicht gierig sind.

    Bleib‘ bitte auch auf der Suche. Ein bisschen kann ich Dich ja begleiten, hier …

    Viele liebe Grüße an Dich!

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